An so manchen Tag unter städtischem Grün und zwischen Rutsche und Sandkasten kann einem die Frage kommen, wie die Leipziger Spielplätze verteilt und ausgestattet sind, gerade
wenn man bereits viele der insgesamt 325 gesehen hat. Dass hier und dort Sanierungsbedarf besteht, das Angebot nicht ganz mit der Bevölkerungszahl übereinstimmt oder den Notwendigkeiten von 100% Barrierefreiheit entsprechen, ahnt man!
Lässt man den Blick vom Kind und schaut ins Ausland oder in eine mögliche Zukunft, sieht man, was umsetzbar wäre: inklusive Räume für Jung und Alt, patenschaftlich finanziert, Wasserspielplätze, die die Versorgung des umliegenden Grüns optimieren, recycelte Materialien und regenerative energetische Potenziale, allesamt universell genutzt. Und die Fortentwicklung der städtischen Plätze ist strategisch und gerecht geplant und online natürlich einsehbar.
Wieso ein solches ambitioniertes Vorhaben nicht umsetzbar ist, ist weniger eine technische Frage als die nach den harten Realitäten der Haushaltssituation. Wenn es schon nicht die Zukunft sein kann, dann zumindest etwas mehr Gerechtigkeit und Transparenz für den weiteren Ausbau unserer Leipziger Spielplätze!
Das ist das, was möglich wäre und unser grundlegendes Anliegen ist. Alles andere würde unserer Stadt auch nicht gerecht.







