Gedankenspiel: Am 27.1.2026, dem Holocaust-Gedenktag, spricht ein russischer Generalkonsul beim Stadtgedenken. Er betont, dass es die Rote Armee war, die an diesem Tag vor 81 Jahren Auschwitz befreite. – Undenkbar, höre ich schon – völkerrechtswidriger Angriffskrieg! – Undenkbar? Offenbar nur für Russen.
Denn es redete (durchaus hörenswert!) die Chefin des US-Generalkonsulats, Jody Breisler. Also eine Repräsentantin des Staates, der 20 Tage zuvor einen völkerrechtswidrigen Angriff gegen Venezuela unternommen und für eine Präsidenten-Entführung im Mafia-Stil 900 Menschen getötet hatte. Der jetzt einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran führt.
Der mit den Bombardierungen Teherans und der Ölfelder alle Beteuerungen gegenüber der iranischen Bevölkerung als Heuchelei entlarvt.
Viele Leipziger scheinen müde: Für den Frieden könne man hier sowieso nichtsmachen. Doch, man kann. Wie wäre es z.B., wenn die Stadt ihre Doppelstandards ablegte, und z.B. den russischen Botschafter für den 27.1.2027 nach Leipzig einlüde?
Und schließlich: Es ist höchste Zeit, für den Frieden auf der Straße Gesicht zu zeigen, z.B. beim traditionellen Ostermarsch der Friedensbewegung am Ostersonnabend um 15 Uhr. Die BSW-Fraktion beteiligt sich mit einer Ausstellung gegen Kriegstüchtigmachung.








