Städtepartnerschaften als Wirtschaftsmotor

26. Februar 2026

Indien und Brasilien sind große Märkte und wie in China suchen Investoren Zugänge zum europäischen Markt. Leipzig kann Auslandsinvestitionen wegen der hiesigen schrumpfenden Investitionshaushalte gut gebrauchen.

Städtepartnerschaften sind ein wirkungsvoller Schritt zum Knüpfen weiterer Wirtschaftsbeziehungen und tragen gleichzeitig durch Kultur- und Jugendaustausch zu Völkerverständigung und einer friedlichen Entwicklung der Welt bei – wenn auch eine Städtepartnerschaft zu begründen, um ein Bündnis mit diesem Land gegen ein drittes Land zu vertiefen, eine recht merkwürdige Vorstellung vom Sinn einer Partnerschaft ist.

Nichtsdestotrotz sollte es weltweit dahin gehen, dass jede Stadt irgendwann eine Partnerstadt in jedem anderen Land hat und dies die fortschreitende Reisefreiheit auf der Welt untersetzt.

Auch ist Fachkräfte anzuwerben – wie aus Vietnam – ein großer Erfolg und auch bei Auslandsinvestitionen können hoch qualifizierte Fachkräfte von den Investoren mit entsandt werden. Gelungene Ansiedlungen bringen dann Fachkräfte und steigende Gewerbesteuern für Leipzig.

Leipzig sollte flankierend Instrumente der Sonderwirtschaftszonenförderung in Erwägung ziehen, um Unternehmen in der Zukunft anzuziehen und dabei Subventionen klug gegen den Nutzen der Ansiedlungen gegenrechnen.

 

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